Geschichte

Ein Blick zurück

40 Jahre Caritasarbeit

1970er-Jahre

Außenansicht Ferdinand-Dirichs-Haus Seit 1984 befindet sich die Geschäftstelle des Caritasverbandes gegenüber des Limburger Bahnhofs.Foto: H. Förster

Der Caritasverband für den Bezirk Limburg e.V. wurde am 5. März 1973 gegründet. Erster Vorsitzender wird der Berufschulpfarrer und Bezirksdekan Alois Staudt. Geschäftsführerin wird Hildegard Wirriger, die bereits seit 20 Jahren das Caritassekretariat Limburg geleitet hatte. Bei Verbandsgründung gibt es bereits eine Erziehungsberatung, einen Ausländersozialdienst und die Eheberatung. Im gleichen Jahr richtet der Verband in Bad Camberg die erste Sozialstation Hessens ein. Die Sozialstationen Waldbrunn-Ellar (1974), Hadamar (1975) und Limburg (1977) sowie die Schwangerschaftskonfliktberatung §218 (1976) nehmen ihre Arbeit  auf.

1981-84 

Es wird eine Stelle für Caritas in der Gemeinde eingerichtet. Die Geschäftsstelle in Weilburg wird 1982 geschlossen. Der Verband übernimmt die kreiseigene Erziehungsberatungsstelle in Weilburg in seine Trägerschaft und kooperiert mit dem Kreis auch bei der Einrichtung einer Beratungsstelle für ausländische Flüchtlinge. 1984 wird der Treffpunkt Blumenrod eingerichtet – als Zentrum für Gemeinwesenarbeit in Limburg-Blumenrod.

1985-89

Szene während der Einweihung des Sankt Josefshauses 19891989 wurde das erste Altenpflegeheim des Verbands eröffnet. Hier Winfried Schumacher, der damalige Elzer Bürgermeister (rechts), mit Bezirksdekan Alois Staudt (links) beim Richtfest.

Nach der Pensionierung von Hildegard Wirriger übernimmt am 15.5. Michael Schwarzer die Geschäftsführung des BCV. 1988 zieht die Geschäftsstelle vom Bezirksamt Hadamar um nach Limburg. Zusammen mit Ehe- und Erziehungsberatung residiert sie seitdem in der Schiede 73 am Bahnhof. Im Dezember wird das Walter-Adlhoch-Haus mit Übernachtungsstätte und Herberge für Wohnungslose eröffnet. In den Folgejahren wird die Fachberatung für Wohnungslose stetig erweitert. 1989 wird das Caritas-Altenzentrum St. Josefshaus in Elz als erstes Altenpflegehaus des Verbands eröffnet und eingeweiht.

1990er-Jahre

Am 16.10.1995 ernennt Bischof Kamphaus Bezirksdekan Dieter Lippert zum 1. Vorsitzenden des BCV. 1998 wird das Seniorenzentrum Mutter-Teresa-Haus in Brechen-Niederbrechen eröffnet und eingeweiht.

2000-04

Außenansicht Seniorenzentrum Maria Hilf Das Seniorenzentrum Maria Hilf besteht seit dem Jahr 2000Foto: H. Förster

2000 übernimmt der BCV die Trägerschaft den „Sozialen Brennpunkt Im Finken“ vom Diözesancaritasverband und benennt ihn um in „Stadtteilarbeit Limburg Nord“. Im gleichen Jahr wird auch das Seniorenzentrum Maria Hilf in Beselich-Obertiefenbach eröffnet. 2002 übernimmt der Verband vom Landkreis die Grundschulbetreuung an der Leo-Sternberg-Schule und and der Erich-Kästner-Schule. 2003 werden die ersten Ehrenamtlichen für die Sozialbüros ausgebildet. Im selben Jahr werden außerdem sechs betreute Wohnungen für Mutter und Kind in Obertiefenbach eröffnet – im ehemaligen Altenheim Maria Hilf.

2005-09

2005 erhalten die Sozialen Dienste eine neue Abteilungsstruktur, untergliedert in folgende Sachbereiche: Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche sowie Eheberatung; Allgem. Soziale Beratungsdienste; Gemeinwesenarbeit; Hilfen für Wohnungslose. Die Stadtteilarbeit Limburg Nord und der Treffpunkt Blumenrod werden zu einem Gemeinwesenprojekt Limburg zusammengefasst. Außerdem wird der Jugendmigrationsdienst eingerichtet. 2008 entsteht eine Stabstelle für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising sowie der Sachbereich Arbeit und Beschäftigung. Die Fördermittel für das „Projekt Sozialkaufhaus“ werden genehmigt und die „Anziehpunkte“ in Limburg und Weilbug eröffnet. Die Sozialstationen Waldbrunn und Hadamar werden zu einer Sozialstation St. Anna mit Sitz in Hadamar zusammengelegt, die im Juni 2009 ihre Arbeit aufnimmt. Dort wird auch ein Hospiz- und Palliativberatungsdienst aufgebaut, der ehrenamtliche Hospizberater ausbildet. Im November startet das Projekt „Lernen in Deutschland zu leben“ mit Unterstützung des Bundesamts für Migration.

seit 2010

Porträtfoto von Pfarrer Franz-Josef KremerFranz-Josef Kremer ist Bezirksdekan und Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes im Bezirk Limburg.Bistum Limburg

2010 ernennt Bischof Tebartz-van Elst Bezirksdekan Franz-Josef Kremer zum 1. Vorsitzenden des BCV, der damit den bisherigen Bezirksdekan Dieter Lippert ablöst.

Das neue Altenpflegeheim Haus St. Martin in Dornburg-Frickhofen wird 2010 eröffnet und eingeweiht. Das zieht auch eine Umstrukturierung im Heimverbund mit sich. Jedes der vier Altenpflegeheime des BCV-Heimverbunds erhält eine eigene Haus- und Pflegedienstleitung. Seit 2010 leitet Christoph Höhn das St. Josefshaus in Elz und Cornelia Köpper das Mutter-Teresa-Haus in Niederbrechen. Im November 2012 übernimmt Eva Kaschmieder-Nadenau die Leitung im Seniorenzentrum Maria Hilf in Obertiefenbach und Renate Mainka im Haus St. Martin in Frickhofen.

2011 übernimmt der BCV die Geschäftsführung des Limburger Heppelstifts.