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Stand: 17.11.2017

Pressemitteilung

2.600 Euro für den ambulanten Caritas-Hospizdienst

Gruppe von Frauen und Männern bei der Übergabe eines GeldumschlagesBildunterschrift: Zur Geldübergabe trafen sich (v. li. n. re.) Heinz Becker (Vorstand Caritas), Andrea Gehringer (Fundraising Caritas), Karl-Heinz Benner (Ehrenamtlicher), Ursula Martin und Antonia Loos (Dorchheim), Tina Sandhöfer und Anke Thomé (Koordinatorinnen Caritas-Hospizdienst) und Birgit Bill (Ehrenamtliche).Foto: V. Klum

Antonia Loos, die lange Jahre als Vorstand für beide Vereine aktiv war, hatte die spontane Idee, die insgesamt 2.600 Euro dem Caritas Hospiz- und Palliativdienst St. Anna in Beselich-Obertiefenbach zukommen zu lassen, was von den ehemaligen Vereinsmitgliedern begrüßt wurde.

"Das Geld ist hier sehr gut angelegt, auch im Sinne der beiden aufgelösten Vereine", freute sich Heinz Becker vom Vorstand des Caritasverbandes und bedankte sich herzlich für die Spende. Hospizliche Beratung und Begleitung ist ein kostenfreies Angebot. Nur ein Teil der entstehenden Kosten wird von den Krankenkassen mitfinanziert, daher sind Spenden erforderlich, um diese wichtige Arbeit eines bürgerschaftlichen Engagements zu tragen. Die beiden hauptamtlichen Hospizfachkräfte Tina Sandhöfer und Anke Thome informierten, wie sie die Beratungs- und Begleitungsanfragen vom Hospizbüro in Beselich-Obertiefenbach aus koordinieren, ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer eingesetzt und Spenden verwendet werden. Der Hospizdienst bietet auch "Letzte-Hilfe-Kurse" an. "Letzte-Hilfe-Kurse" dauern vier Stunden und bringen den Teilnehmern näher, was sie für sterbende Angehörige am Ende Gutes tun können. Sie können vom Hospizdienst gerne auch auf Anfrage für Vereine oder Gruppen wie z.B. Frauenkreise organisiert werden.

Mit dem Herzen dabei

Im Hospizdienst engagieren sich etwa 50 ehrenamtliche Hospizhelferinnen und -helfer, die nicht nur dem kranken Menschen beistehen, sondern sie begleiten und unterstützen auch deren Angehörigen und auch Kinder, die oft vergessen werden. Diese Begleitungen finden zu Hause oder auch im Pflegeheim statt. Spenden würden vorrangig für die Ausbildung der Hospizhelfer verwendet, z.B. könnten so externe Referenten bezahlt werden, so Tina Sandhöfer. Der Qualifizierungskurs, der einmal im Jahr angeboten wird, ist für die Teilnehmer kostenfrei. Über ihre Erfahrungen berichteten die beiden Ehrenamtlichen Birgit Bill und Karl-Heinz Benner. Birgit Bill sei zunächst unsicher gewesen, ob sie tatsächlich Sterbende begleiten möchte. Doch bei ihren ersten praktischen Erfahrungen vor mittlerweile acht Jahren kam die Gewissheit: "Ich wusste, das ist etwas für mich und ich möchte seitdem keine Begleitung missen. Jedes Mal ist anders und ich bin immer mit dem Herzen dabei."