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Stand: 20.01.2017

Pressemitteilung

1000 Euro für den Caritas Hospiz- und Palliativdienst St. Anna

Gruppenbild mit SpendenscheckMax Prümm (Caritas-Geschäftsführer), Ulrike Valeske (Lions-Club), Othmar Hicking (Abtei-lungsleiter Caritas-Seniorendienste), Anke Thomé (Hospiz- und Palliativdienst), Peter Jefremow (Lions-Club), Tina Sandhöfer (Hospiz- und Palliativdienst) und Christine Zips (Lions-Club) (v. li. n. re.).Foto: V. Klum

Caritas-Geschäftsführer Max Prümm dankte für die Spende, die auch benötigt werde, da der Dienst von den Krankenkassen zwar gefördert, aber nicht komplett finanziert werde und immer eine Lücke offen bleibe. Die Nachfrage nach Begleitungen durch den Hospizdienst wächst stetig, so dass die Leiterin Tina Sandhöfer regelmäßig neue ehrenamtliche Hospizhelfer zur Mitarbeit qualifiziert. "Wir haben in diesem Jahr bereits jetzt so viele Begleitungen von Schwerstkranken und Sterbenden wie im ganzen Jahr 2016."

Die Hospizhelfer arbeiten ambulant, das heißt, sie kommen nach Hause; sie begleiten aber auch in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern. Früher hätten Geistliche oder Hausärzte die Menschen in ihren letzten Stunden begleitet, das ginge aber aufgrund der hohen Arbeitsbelastung heute gar nicht mehr, so Ulrike Valekse vom Lions Club, die selbst Ärztin ist. "Wir sind froh, dass Sie das leisten und den Familien beistehen. Sie helfen nicht nur in den letzten Stunden, sondern auch darüber hinaus mit Ihrer Trauerarbeit." Seit einigen Monaten bietet der Hospizdienst auch eine offene Trauergruppe, die sich jeden letzten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr in Beselich-Obertiefenbach (Auer Weg 3a) trifft.

Christine Zips, Präsidentin des Lions-Clubs, erklärte, dass die Spende an den Hospizdienst vom Förderverein des Clubs kommt, der alljährlich mit großem Engagement der Mitglieder einen Losverkauf organisiere. Dabei werden verschiedene lokale Projekte zugunsten von Senioren gefördert, zum Beispiel auch die "Notfallbox", aber auch nachhaltige internationale Hilfsprojekte in Uganda.