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Nachbericht

Jahrmarkt der Sinne zog Tausende Besucher an

Bischof spricht mit Besuchern des JarhmarktsAuch Bischof Georg kam zwischen zwei Terminen im Bischofsgarten vorbei und nahm sich Zeit für Gespräche mit den Besuchern.Foto: V. Klum

Das Konzept ging wiederum auf: Die Besucher, darunter Ehrenamtliche des Verbandes und zahlreiche Familien, nutzten die vielfältigen Spiel- und Mitmachangebote - so waren neben dem Schloss Freudenberg mit dem "Parcours der 13 Sinne", der "Phantasiothek" mit originellen Spielen und dem Barfußpfad des Sanitätshauses Kingler auch wieder viele Einrichtungen der Caritas vor Ort, die Stationen zum Verkleiden, Basteln, Riechen, Schmecken und Fühlen vorbereitet hatten. Etwas ganz Besonderes waren die Gebärdenkurse des Gehörlosen-Sozialdienstes sowie der Alterssimulationsanzug, der seine Träger die Gebrechen des Alters hautnah spüren ließ.

Begeisterung bei Groß und Klein löste erneut der sanfte Riese Dundu aus. Die fünf Meter große Stabmarionette wurde nach dem Eröffnungsgottesdienst in der Stadtkirche St. Sebastian von seinem "kleinen Bruder" geweckt und begleitete die Gottesdienstbesucher in den Bischofsgarten.

Riesenstabpuppe geht durch den GartenDer sanfte Riese "Dundu" zog wieder alle Blicke auf sich.Foto: V. Klum

Für das musikalische Programm des Festes hatte der künstlerische Leiter Matthias Frey mit Büdi Siebert, Tilmann Höhn, Matthias Krüger, Christopher Herrmann, Ramesh Shotham (Indien), Magdalena Matthey (Chile), Zélia Fonseca (Brasilien) und Moritz Stoepel viele außergewöhnliche und charismatische Künstler engagiert, die mit viel Spielfreude auch häufig zusammen musizierten und improvisierten. Auch die Projekt-Band "Nixdruff?" der Caritas war wieder mit dabei.

Nach Einbruch der Dunkelheit versammelten sich alle vor der großen Bühne, wo das Wanderkino mehrere historische Stummfilme zeigte, die mit Klavier und Geige begleitet wurden. Wunderschöner Abschluss der Veranstaltung war ein letzter Auftritt der beiden Dundus, die spektakulär beleuchtet noch einmal alle Blicke auf sich zogen.

Der Jahrmarkt der Sinne war ein rundum gelungenes Fest, das zeigte, dass ein entspanntes Miteinander von Menschen sehr gut möglich ist, egal woher sie kommen, wie alt sie sind oder wie viel Geld sie zur Verfügung haben. "Der Sinn dieses Festes war das Leben in all seinen Farben zu feiern und den Menschen die Arbeit unserer Einrichtungen und Beratungsdienste auf ganz unkonventionelle Art und Weise näher zu bringen - das ist wirklich gelungen", so Detlef Knopp, der beim Caritasverband für die Gemeindecaritas und die Betreuung Ehrenamtlicher zuständig ist.

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