Zeichen für Solidarität

Spendeaktion

"Eine Million Sterne 2019" leuchten in Bad Camberg

Kind hält Windlicht in der Hand.

Sie lädt dazu ein, Lichter für eine gerechtere Welt zu entzünden. Gleichzeitig werden Spenden gesammelt für ein lokales und ein internationales Projekt. Die Veranstaltung beginnt mit einem Gottesdienst um 18:30 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul in Bad Camberg. Wer möchte, kann ein Marmeladenglas mit Teelicht mitbringen - gerne bunt beklebt oder bemalt. Nach dem Gottesdienst werden vor der Kirche viele Kerzen und Windlichter brennen und eine stimmungsvolle Atmosphäre verbreiten. Alle sind dann herzlich dazu eingeladen, die mitgebrachten Lichter dazuzustellen und einen Stern wachsen zu lassen. Dazu gibt es gegen eine Spende Glühwein, Tee, Kinderpunsch und Kleinigkeiten.

Spenden für junge Mütter und Caritas Jordanien

Zwei junge Frauen halten ein kleines Kind, eine Tasse Kaffee und lachen.

Sowohl die Kollekte beim Gottesdienst als auch die weiteren Spenden kommen zwei Projekten zugute: Zum einen wird das "Mamacafé" der Caritas-Schwangerenberatung unterstützt. Das Gruppenangebot ist für Mütter, die Unterstützung brauchen und Anschluss suchen, was gerade für Frauen mit Migrationshintergrund mit Kindern im Baby- und Kleinkindalter oft schwierig ist. Einmal in der Woche treffen sie sich in der Caritas-Geschäftsstelle in Limburg für anderthalb Stunden, tauschen sich aus, können Fragen stellen und erhalten nützliche Infos. Die Nachfrage an einer Teilnahme ist groß und die Gruppe voll belegt. Das Angebot besteht noch bis Ende 2019, eventuell kann es verlängert werden. 

Die andere Hälfte der Spenden geht an Caritas Jordanien. Der Bürgerkrieg in Syrien hatte große Auswirkungen auf das Nachbarland Jordanien, das mehr als 700.000 Flüchtlinge aufgenommen hat. Dies hinterlässt Spuren im jordanischen Gesellschaftssystem, das immer weniger in der Lage ist, auch diese Menschen zu versorgen. Das Land ist also auf Hilfe dringend angewiesen. Caritas Jordanien kümmert sich um Flüchtlinge und Arbeitsmigranten, aber auch um den mittellosen Teil der jordanischen Gesellschaft. Ziel ist es, den Menschen eine bessere Lebensperspektive zu eröffnen.